Was bedeutet die im Journalismus viel beschworene Objektivität? Dazu hat Mario Müller-Dofel, Autor des Lehrbuchs "Interviews führen", den Kommunikationswissenschaftler Armin Scholl interviewt. Der Podcast ist der erste einer Serie von fünf Audiobeiträgen auf Alles über Interviews, die sich mit journalistischen Qualitätskriterien befassen.
Die
ersten drei Folgen thematisieren die von Journalisten immer wieder
geäußerten Ansprüche an ihre Arbeit und – zum Vergleich – die gelebte
Realität. Im vierten Teil geht es darum, wie Missverständnisse in
Interviews zustande kommen. Der fünfte Teil handelt vom wohl heißesten
Streitthema zwischen Interviewern und ihren Gesprächspartnern, der
Autorisierung von Interviews. Gesprächspartner sind
Und ist
die von Medienkonsumenten viel kritisierte Subjektivität wirklich das
Gegenteil? Für Prof. Dr. Armin Scholl sind Objektivität und
Subjektivität „zwei Seiten einer Medaille“. Er ergänzt: „Wie
Objektivität und Subjektivität ausbalanciert sein sollten, richtet sich
nach dem Zweck des Journalismus“.
Die Äußerung von BILD-Chef
Julian Reichelt, wonach man objektiv sein könne, ohne neutral zu sein,
sieht Armin Scholl kritisch. Im Podcast erklärt er, warum. Hilal Sezgin
hatte in der Wochenzeitung DIE ZEIT geschrieben, Objektivität sei „nicht
nur unmöglich, sondern auch unsinnig.“ Da ist Scholl geteilter Meinung.
Schließlich besprechen er und Mario Müller-Dofel die Trennung von
Nachricht und Kommentar – und was diese beiden Darstellungsformen mit
Objektivität und Subjektivität zu tun haben.
Und glaubt er, dass Journalisten überwiegend objektiv berichten? Die Antwort darauf gibt es im Podcast.
Blog zur Journalismuslehre, begleitend zur Buchreihe Journalistische Praxis bei Springer VS, gegründet von Walther von La Roche, herausgegeben von Gabriele Hooffacker. Mehr zu den Büchern
9.3.18
31.1.18
Neue Fachzeitschrift: Journalistik
Journalistik? „Diese
Wissenschaft begleitet den Journalismus wie die Medizin den Arztberuf“, sagt
Horst Pöttker, Initiator der neuen Zeitschrift „Journalistik“. In den
deutschsprachigen Ländern fehlt bisher eine Fachzeitschrift für dieses Gebiet. Die
„Journalistik“ soll diese Lücke füllen. Ab 1. Februar 2018 ist sie unter www.journalistik.online zu finden.
„Wie wirkt Konstruktiver
Journalismus?“ Diese Frage beantwortet der Eichstätter Journalistik-Professor
Klaus Meier in der ersten Ausgabe. „Die Zukunft ist frei“ ist eine
Bestandsaufnahme des freien Journalismus von Nina Steindl, Corinna Lauerer und Thomas
Hanitzsch überschrieben. Ein Essay von Friederike Herrmann fragt nach, warum
das Thema Europa so langweilig wirkt. Weitere Beiträge diskutieren den
Paragrafen 12a des Pressekodex - soll die Nationalität eines Straftäters
genannt werden oder nicht? - und stellen Erich Kästner als Journalisten vor.
Hinzu kommen Rezensionen aktueller wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der
Journalistik.
Die “Journalistik“ erscheint
als Online-Publikation und ist damit frei zugänglich. Nach dem Muster
traditioneller wissenschaftlicher Zeitschriften erscheint sie zu festen Terminen
mit zitierbarer Ausgabenzählung.
Die „Journalistik“ ist bewusst als
Herausgeberzeitschrift konzipiert, die auch nicht an akademische Institutionen
gebunden ist. Eine inhaltsgleiche englische Version neben der deutschen gehört zum
Konzept. Möglich wird dieser Start durch den Herbert von Halem-Verlag und die Stiftung
Presse-Haus NRZ.
Die Herausgeberinnen und
Herausgeber:
- Bernhard Debatin (Athens, Ohio),
- Petra Herczeg (Wien),
- Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig/München),
- Horst Pöttker (Dortmund/Hamburg),
- Tanjev Schultz (Mainz).
Am 21. Februar 2018 laden die
Herausgeber zur Diskussion nach München ein. Im „Lost Weekend“ in der
Schellingstraße 3 sprechen sie mit Franziska Augstein und Wolfgang Langenbucher
ab 19.30 Uhr über die Frage „Journalistik – eine notwendige Wissenschaft?“
Website: www.journalistik.online
6.10.17
So sieht Deutschland fern
Aktuell bekommt das Gros der Fernseh-Haushalte sein Programm über Kabel (45,9 Prozent) und Satellit (45,7 Prozent). 6,9 Prozent der Haushalte sehen via IPTV fern. Ende März 2017 wurde DVB-T abgeschaltet und durch den leistungsfähigeren Sendestandard DVB-T2 HD ersetzt. Mit ein paar Monaten Abstand lässt sich jetzt sagen, dass diese Umstellung der Verbreitung des terrestrischen Fernsehens nicht gut getan hat. Laut Digitalisierungsbericht der Medienanstalten ist der Anteil der DVB-T Haushalte im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Abwärtstrend könnte damit zusammenhängen, dass das neue Antennenfernsehen nicht mehr kostenlos empfangbar ist.
Quelle: Statista
Quelle: Statista
30.8.17
Ein Muss für Big Data: "Forschungsmethoden". Ein Grundlagenbuch zu Erkenntnisinstrumenten

Von PD Dr. Uta Corsa
Dank Big Data wird die Zahlenwelt täglich größer. Empirische Methoden begleiten uns täglich als Wahlumfragen, Beliebtheitsskalen, Werbung. Wissenschaft ist so unbewusster Begleiter und prägt unsere Vorstellung von Welt. Empirisches Verstehen müsste längst eine Schlüsselqualifikation sein.
Doch mit welchen Mitteln und Instrumenten entstehen all diese Zahlen und Fakten, die unsere Vorstellung von Welt prägen. Was sind quantitative und qualitative Forschungsmethoden? Mit welchen Mitteln und Instrumenten erheben sie unsere Realität? Welche Ziele hat wissenschaftliche empirische Tätigkeit in der Psychologie und in den Sozialwissenschaften?
Hussy/Schreier/Echterhoff stellen einen wissenschaftlich fundierten und praxisnah präsentierten Überblick über quantitative und qualitative Erhebungsmethoden vor. Ein fundiertes Grundlagenbuch auch für Fachfremde. Verständlich durch seine gute didaktische Struktur, die komprimiert Definitionen, Beispiele, Praxiskonzepte, Kontrollfragen und Zusammenfassungen beinhaltet.
Der von den Autoren gewählte Bezug zur Psychologie ist deshalb so interessant, weil das Erleben und Verhalten der Menschen und damit auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden in den Mittelpunkt gerückt werden.
Hussy, Walter/Schreier, Magrit/Echterhoff, Gerald (2013) Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften für Bachelor, Springer Berlin Heidelberg.
20.7.17
Nicht nur für Wirtschaftswissenschaftler: Wirtschaftspsychologie

Von PD Dr. Uta Corsa
Komplex ist das Verhalten und Erleben von Menschen in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen. Ihr Verstehen basal für jeden Wirtschaftswissenschaftler und für das Funktionieren unseres ökonomischen Systems. Ein Muss auch für den aufgeklärten Verbraucher. Eine Schlüsselqualifikation für jeden Bürger.
Wissenschaftlich fundiert, beispielhaft untersetzt, spannend zu lesen, gut strukturiert in die drei Bereiche: Kaufen und Konsumieren; Haushalten und Verbrauchen und Bewerten und Gestalten von Ressourcen. So präsentiert sich Wirtschaftspsychologie als angewandte und verständliche Wissenschaft.
Gerade diese gute Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis ermöglicht das Verstehen von so komplexen Verhaltensprozessen wie Werbewirkungsmodellen, Kaufentscheidungen, Überzeugungsprozessen, Markenmanagement, Kundenzufriedenheit, psychologischer Marktforschung, Finanzpsychologie und Work-Life-Balance.
Moser, Klaus (Hrsg.) (2015): Wirtschaftspsychologie, Springer, Berlin, Heidelberg. 2. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage
24.6.17
Neu: La Roches Einführung in den praktischen Journalismus
Für viele Journalistinnen und Journalisten war sie der Wegweiser in den Beruf. Die "Einführung in den praktischen Journalismus" von Walther von La Roche (1936-2010). 1975 erstmals erschienen, erlebt das Buch heute seine 20. Auflage. Dabei hat es seinen Titel geändert: Es heißt nun "La Roches Einführung in den praktischen Journalismus". Weitergeführt wird es bereits seit der 19. Auflage von Klaus Meier, Journalistikprofessor in Eichstätt, und Gabriele Hooffacker, Professorin an der Fakultät Medien der HTWK Leipzig.

Was das Buch bietet, zeigt am besten die Website zum Buch, die von Studierenden der Münchner Journalistenakademie gestaltet wurde. Vor dem Hintergrund des digitalen Journalismus völlig neu gefasst wurde das Kapitel zum Thema Recht. Ernst Fricke gibt einen systematischen Überblick über die Bereiche, in denen Journalisten ebenso wie ihr Publikum mit rechtlichen Fragen in Berührung kommen, und worauf Journalisten achten müssen. Online gibt es eine Leseprobe zum Thema Recht.
Aufwändig recherchiert und überarbeitet wurden die Wege in den Journalismus, insbesondere die immer wichtiger werdenden Studiengänge an Hochschulen. Wichtiges Thema: was Journalistinnen und Journalisten verdienen (sollten). In einem Video erklärt Walther von La Roche, was für ihn Journalismus ausmacht. Die Puls-Redaktion des Bayerischen Rundfunks beschreibt, was Crossmedialität für sie bedeutet.
La Roches Einführung in den praktischen Journalismus gibt es als E-Book für 14,99 Euro oder als Taschenbuch für 19.99 Euro.

Was das Buch bietet, zeigt am besten die Website zum Buch, die von Studierenden der Münchner Journalistenakademie gestaltet wurde. Vor dem Hintergrund des digitalen Journalismus völlig neu gefasst wurde das Kapitel zum Thema Recht. Ernst Fricke gibt einen systematischen Überblick über die Bereiche, in denen Journalisten ebenso wie ihr Publikum mit rechtlichen Fragen in Berührung kommen, und worauf Journalisten achten müssen. Online gibt es eine Leseprobe zum Thema Recht.
Aufwändig recherchiert und überarbeitet wurden die Wege in den Journalismus, insbesondere die immer wichtiger werdenden Studiengänge an Hochschulen. Wichtiges Thema: was Journalistinnen und Journalisten verdienen (sollten). In einem Video erklärt Walther von La Roche, was für ihn Journalismus ausmacht. Die Puls-Redaktion des Bayerischen Rundfunks beschreibt, was Crossmedialität für sie bedeutet.
La Roches Einführung in den praktischen Journalismus gibt es als E-Book für 14,99 Euro oder als Taschenbuch für 19.99 Euro.
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10.6.17
Für alle, die schreiben: "Gebrauchstexte" von Gisela Goblirsch
Texte schreiben - in allen Berufen wird es verlangt. Wie können journalistische Regeln und Verständnismodelle helfen? Gisela Goblirsch hat in ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Texttrainerin für Journalismus und PR hilfreiche Modelle fürs Texten erarbeitet. Ein Beispiel: die neutrale Schnecke. Mit diesem Textmodell lassen sich Berichte aller Art anschaulich und ansprechend für die jeweilige Zielgruppe schreiben:
Wie kann man komplexe Sachverhalte oder schwer darstellbare Themen verständlich aufbereiten? Wie finden die Leserinnen und Leser den Weg zum Verständnis solcher Gebrauchstexte? Aus Modellen der Textverständlichkeit und systemischen Strukturen der Texterfassung entwickelt das Buch praxisorientierte Modelle für unterschiedliche journalistische Textsorten bis hin zu Flyern, Websites, Serien und Dossiers.
Der Band ist der Reihe Journalistische Praxis erschienen; er kann auch als E-Book bestellt werden. Bestellmöglichkeit (Gelbe Reihe)
Wie kann man komplexe Sachverhalte oder schwer darstellbare Themen verständlich aufbereiten? Wie finden die Leserinnen und Leser den Weg zum Verständnis solcher Gebrauchstexte? Aus Modellen der Textverständlichkeit und systemischen Strukturen der Texterfassung entwickelt das Buch praxisorientierte Modelle für unterschiedliche journalistische Textsorten bis hin zu Flyern, Websites, Serien und Dossiers.
Der Band ist der Reihe Journalistische Praxis erschienen; er kann auch als E-Book bestellt werden. Bestellmöglichkeit (Gelbe Reihe)
6.5.17
Neues Portal "Alles über Interviews"
Für Interviewer, Interviewte und Bildungsanbieter aller Medienformen / Neustart mit zunächst fünf renommierten Autoren / Qualitätsinitiative für die am meisten vernachlässigte journalistische Darstellungsform
„Alles über Interviews“ startet neu. Das Wissensportal zum Thema „Journalistisches Interview“ ist aus dem Internetangebot „Gesprächsführung“ der Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV) hervorgegangen, die Ende 2016 geschlossen wurde. Anfang 2017 übernahm Mario Müller-Dofel (44) das Portal und initiierte es gemeinsam mit Tim Farin (41) neu.
Das Portal richtet sich nicht nur an Journalisten und Volontäre, sondern nun auch an Journalismus-Studiengänge, Blogger, PR-Profis, Unternehmenskommunikatoren und deren Bildungsstätten sowie an alle anderen Interessierten – ob sie andere Menschen interviewen oder selbst interviewt werden.
Insiderwissen von Interviewern mit Leib und Seele
"Weil wir Interviewer mit Leib und Seele sind, möchten wir Wissen vermitteln, das User motiviert, eigene Vorgehensweisen zu hinterfragen und neue Handlungsempfehlungen auszuprobieren“, sagt Tim Farin. Müller-Dofel ergänzt: „Die User profitieren von jeder Menge Insiderwissen, das es so umfassend nur bei alles-ueber-interviews.de gibt.“
Mario Müller-Dofel hat in der Lehrbuch-Reihe Journalistische Praxis das Lehrbuch "Interviews führen" veröffentlicht. Seit 2016 liegt es in der zweiten, bearbeiteten Auflage vor. Müller-Dofel ist Absolvent der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, Ex-Textchef und -Redaktionsleiter des Wirtschaftsmagazins €uro und seit 2012 freier (Interviewlehrbuch-) Autor, Interviewer sowie Gesprächsstrategie-, Präsentations-, und Vertriebstrainer. Farin absolvierte die Deutsche Journalistenschule, arbeitet ebenfalls als freier Journalist und ist Interviewtrainer. Beide lernten sich als Interviewdozenten bei der ABZV kennen, wo sie mit Volontären und Redakteuren an der Kunst des journalistischen Gesprächs feilten.
Foto-, Rechts- und Rechtschreibkompetenz
Farin und Müller-Dofel wollen mit alles-ueber-interviews.de alle Facetten des Themas abdecken und dafür weitere Autoren gewinnen. Drei sind schon ab dem Relaunch mit eigenen Beiträgen dabei:
Kontakt zu den Initiatoren
Mario Müller-Dofel
Tel.: 0172 441 9421
E-Mail: mmd@alles-ueber-interviews.de
Tim Farin
Tel.: 0178 274 1502
E-Mail: tf@alles-ueber-interviews.de
Zum Lehrbuch "Interviews führen"
„Alles über Interviews“ startet neu. Das Wissensportal zum Thema „Journalistisches Interview“ ist aus dem Internetangebot „Gesprächsführung“ der Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV) hervorgegangen, die Ende 2016 geschlossen wurde. Anfang 2017 übernahm Mario Müller-Dofel (44) das Portal und initiierte es gemeinsam mit Tim Farin (41) neu.
Das Portal richtet sich nicht nur an Journalisten und Volontäre, sondern nun auch an Journalismus-Studiengänge, Blogger, PR-Profis, Unternehmenskommunikatoren und deren Bildungsstätten sowie an alle anderen Interessierten – ob sie andere Menschen interviewen oder selbst interviewt werden.
Insiderwissen von Interviewern mit Leib und Seele
"Weil wir Interviewer mit Leib und Seele sind, möchten wir Wissen vermitteln, das User motiviert, eigene Vorgehensweisen zu hinterfragen und neue Handlungsempfehlungen auszuprobieren“, sagt Tim Farin. Müller-Dofel ergänzt: „Die User profitieren von jeder Menge Insiderwissen, das es so umfassend nur bei alles-ueber-interviews.de gibt.“
Mario Müller-Dofel hat in der Lehrbuch-Reihe Journalistische Praxis das Lehrbuch "Interviews führen" veröffentlicht. Seit 2016 liegt es in der zweiten, bearbeiteten Auflage vor. Müller-Dofel ist Absolvent der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, Ex-Textchef und -Redaktionsleiter des Wirtschaftsmagazins €uro und seit 2012 freier (Interviewlehrbuch-) Autor, Interviewer sowie Gesprächsstrategie-, Präsentations-, und Vertriebstrainer. Farin absolvierte die Deutsche Journalistenschule, arbeitet ebenfalls als freier Journalist und ist Interviewtrainer. Beide lernten sich als Interviewdozenten bei der ABZV kennen, wo sie mit Volontären und Redakteuren an der Kunst des journalistischen Gesprächs feilten.
Foto-, Rechts- und Rechtschreibkompetenz
Farin und Müller-Dofel wollen mit alles-ueber-interviews.de alle Facetten des Themas abdecken und dafür weitere Autoren gewinnen. Drei sind schon ab dem Relaunch mit eigenen Beiträgen dabei:
- Der renommierte Porträt- und Interviewfotograf Erol Gurian teilt sein Wissen darüber, wie Interviewpartner optimal ins Bild gesetzt werden.
- Die bekannte Medienrechtsanwältin Tanja Irion erläutert die juristische Sicht.
- Und die ebenfalls vielgebuchte Rechtschreibspezialistin Lisa Walgenbach trägt dazu bei, dass Interviewtexter möglichst wenige Schreibfehler produzieren.
Kontakt zu den Initiatoren
Mario Müller-Dofel
Tel.: 0172 441 9421
E-Mail: mmd@alles-ueber-interviews.de
Tim Farin
Tel.: 0178 274 1502
E-Mail: tf@alles-ueber-interviews.de
Zum Lehrbuch "Interviews führen"
14.4.17
Neu: Informantenschutz in Journalismus und Organisationskommunikation
Die Kommunikation der Bürger – vor allem im Internet – wird flächendeckend kontrolliert und überwacht. Das stellt Journalistinnen und Journalisten vor große Herausforderungen: Wie können sie die Kommunikation mit Informanten und Gewährsleuten so absichern, dass sie ihre Quelle nicht in Gefahr bringen? Wie sichert man Rechercheergebnisse vor Manipulation, Diebstahl oder Verlust?
Peter Welchering und Manfred Kloiber beantworten Fragen rund um die ethischen, rechtlichen und technischen Aspekte des Informantenschutzes. Nach der Lektüre können die Leser wichtige Sicherungsmaßnahmen sofort umsetzen: vom Verschlüsseln der Festplatte bis hin zur stenografischen Sicherung wichtiger Informationen.
Die Website zum Buch bringt Tipps für die Praxis zum Informantenschutz:
Hier gibt es das Buch: "Informantenschutz" als E-Book oder als Taschenbuch bei Springer VS
Peter Welchering und Manfred Kloiber beantworten Fragen rund um die ethischen, rechtlichen und technischen Aspekte des Informantenschutzes. Nach der Lektüre können die Leser wichtige Sicherungsmaßnahmen sofort umsetzen: vom Verschlüsseln der Festplatte bis hin zur stenografischen Sicherung wichtiger Informationen.
Die Website zum Buch bringt Tipps für die Praxis zum Informantenschutz:
- Wie man Daten verschlüsselt
- Wie das Darknet Journalisten hilft
- Frederik Obermaier von der SZ (wurde gerade mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet) gibt im Video Tipps
- Interviews mit Peter Schaar, Sissi Pitzer, Thomas Stadler, Thomas Leif, Thomas Mrazek
Hier gibt es das Buch: "Informantenschutz" als E-Book oder als Taschenbuch bei Springer VS
1.4.17
Gabriele Hooffacker bei "Zwischentöne" im DLF
90 Minuten lang hat sich der Radiojournalist Michael Langer mit Gabriele Hooffacker für die Sendung "Zwischentöne" beim Deutschlandfunk unterhalten. Damit das nicht langweilig wird, durfte die Interviewte dazu Musik aussuchen. Spoiler: Die Musikauswahl ist ziemlich strange, sie reicht von estnischer Folklore über Nellie McKay ("Change the world"), Daniel Kahn & Painted Bird und Renato Carosone aus Neapel bis hin zu einer aktuell angesagten Band aus Leipzig namens "Cosmic Urban Beat Engine", kurz C.U.B.E. Gesendet wird das Ganze am Sonntag, 2. April, ab 13.30 Uhr. Eine Woche lang kann man die Sendung dann noch als Podcast hören, danach leider nur noch ohne Musik. Hier geht's zur Sendung
11.2.17
Neuer Honorarprofessor an der Uni Leipzig: Dietz Schwiesau
Dietz Schwiesau, Dipl.-Journalist und trimedialer Nachrichtenchef MDR Sachsen-Anhalt, wurde zum Honorarprofessor an der Universität Leipzig ernannt. Dietz Schwiesau ist Ko-Autor von "Nachrichten - klassisch und multimedial" in der Gelben Reihe sowie der Vorgängerbände "Radio-Nachrichten" und "Die Nachricht".
Damit tritt Dietz Schwiesau praktisch die Nachfolge von Walther von La Roche an, der ebenfalls Honorarprofessor an der Universität Leipzig war. Die Reihe Journalistische Praxis gratuliert ganz herzlich dem würdigen Nachfolger!
Damit tritt Dietz Schwiesau praktisch die Nachfolge von Walther von La Roche an, der ebenfalls Honorarprofessor an der Universität Leipzig war. Die Reihe Journalistische Praxis gratuliert ganz herzlich dem würdigen Nachfolger!
27.1.17
Neu: Praxislehrbuch "Mobiler Journalismus"
Wer setzt „mobile journalism“ wie ein? Mit welchen Erfahrungen, Erfolgen und Misserfolgen? Hilft #Mojo, wenn es darum geht, Inhalte für die mobile Nutzung auf Smartphones zu produzieren? Taugt #Mojo“ vor allem dazu, Geld zu sparen? Wie verändert sich das Berufsbild des Journalisten?
Allen, die journalistisch viel unterwegs sind, zeigt der neue Band aus der Gelben Reihe Journalistische Praxis "Mobiler Journalismus" von Björn Staschen, wie mobiler Journalismus funktioniert, und was sich dadurch für die journalistische Arbeit verändert. Björn Staschen, Redakteur der Tagesschau beim NDR, stellt aktuelle Technik und Tools vor, erklärt Software und Plattformen und erklärt Schritt für Schritt die journalistische Planung und Produktion. Tipps von erfahrenen Praktikern, die ihre Ausstattung vorstellen, runden das Praxisbuch ab.
Hier kann man das Buch "Mobiler Journalismus" bestellen, hier gibt es auch das E-Book "Mobiler Journalismus".
Allen, die journalistisch viel unterwegs sind, zeigt der neue Band aus der Gelben Reihe Journalistische Praxis "Mobiler Journalismus" von Björn Staschen, wie mobiler Journalismus funktioniert, und was sich dadurch für die journalistische Arbeit verändert. Björn Staschen, Redakteur der Tagesschau beim NDR, stellt aktuelle Technik und Tools vor, erklärt Software und Plattformen und erklärt Schritt für Schritt die journalistische Planung und Produktion. Tipps von erfahrenen Praktikern, die ihre Ausstattung vorstellen, runden das Praxisbuch ab.Hier kann man das Buch "Mobiler Journalismus" bestellen, hier gibt es auch das E-Book "Mobiler Journalismus".
16.12.16
Journalistikon: Online-Wörterbuch für Journalismus und Journalistik
Ein neues Online-Wörterbuch erläutert Begriffe aus Journalismus und Journalistik: Das Journalistikon aus dem Halem-Verlag definiert die journalistischen Darstellungsformen, erklärt die Aufgaben des Journalismus und gibt weiterführende Literatur an.
Der Herausgeber des Journalistikons, Prof. Dr. Horst Pöttker, will damit die Journalistik stärken: „als Wissenschaft, die den Journalistenberuf unterstützt und zu Innovationen anregt wie die Medizin den Arztberuf“. Zu den Autorinnen und Autoren zählen unter anderem Achim Baum, Bernd Blöbaum, Beatrice Dernbach, Hektor Haarkötter, Gabriele Hooffacker und viele mehr.
Das Journalistikon ist zum einen alphabetisch aufgebaut und bietet eine Suchfunktion, wie man sie von Online-Lexika kennt. Man kann die Lexikoneinträge nach den Medienformen Print, Fernsehen, Radio oder Online strukturieren oder nach Themenschwerpunkten. Das beginnt bei der Aus- und Weiterbildung im Journalismus und geht über prinzipielle Themen wie Berufsethik, Medienrecht oder Sprache und Stil bis zur Wechselbeziehung zwischen Politik und Journalismus.
Zum Journalistikon im Halem-Verlag

Der Herausgeber des Journalistikons, Prof. Dr. Horst Pöttker, will damit die Journalistik stärken: „als Wissenschaft, die den Journalistenberuf unterstützt und zu Innovationen anregt wie die Medizin den Arztberuf“. Zu den Autorinnen und Autoren zählen unter anderem Achim Baum, Bernd Blöbaum, Beatrice Dernbach, Hektor Haarkötter, Gabriele Hooffacker und viele mehr.
Das Journalistikon ist zum einen alphabetisch aufgebaut und bietet eine Suchfunktion, wie man sie von Online-Lexika kennt. Man kann die Lexikoneinträge nach den Medienformen Print, Fernsehen, Radio oder Online strukturieren oder nach Themenschwerpunkten. Das beginnt bei der Aus- und Weiterbildung im Journalismus und geht über prinzipielle Themen wie Berufsethik, Medienrecht oder Sprache und Stil bis zur Wechselbeziehung zwischen Politik und Journalismus.
Zum Journalistikon im Halem-Verlag

18.11.16
Tagungsband: Technische Innovationen und Journalismus
Wie verändern technische Entwicklungen die Anforderungen an den journalistischen Arbeitsalltag und die Ausbildung? Welche innovativen journalistischen Darstellungsformen und Formate entstehen? Der neue Band "Technische Innovationen - Medieninnovationen?" gibt Antworten: Klaus Meier schreibt über Newsgames, Gabriele Hooffacker über Online-Journalismus und Cornelia Wolf stellt Forschungen zum Scrollytelling vor. Der Band präsentiert Trends im Lokalfernsehen, Social- und Mobile-TV vor sowie Herausforderungen durch Content Marketing, Innovationskommunikation und interne Unternehmenskommunikation. Darüber hinaus werden auch methodische Ansätze für neue Szenarien der Mediennutzung, etwa mobile Rezeptionssituationen, aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Wandel von Rahmenbedingungen für Produktion und Ausbildung - Neue Darstellungsformen im stationären und mobilen Internet - Trends im Social und Mobile TV - Herausforderungen und neue Lösungsansätze für die strategische Kommunikation - Ansätze und Methoden zur Messung veränderter Mediennutzung.
Herausgeberinnen:
Aus dem Inhalt: Wandel von Rahmenbedingungen für Produktion und Ausbildung - Neue Darstellungsformen im stationären und mobilen Internet - Trends im Social und Mobile TV - Herausforderungen und neue Lösungsansätze für die strategische Kommunikation - Ansätze und Methoden zur Messung veränderter Mediennutzung.
Herausgeberinnen:
- Dr. Gabriele Hooffacker ist Professorin für Medienadäquate Inhalteaufbereitung an der Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.
- Dr. Cornelia Wolf ist Juniorprofessorin für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.
19.10.16
Interviews führen: 2. Auflage erschienen
Mario Müller-Dofel hat das Lehrbuch "Interviews führen" überarbeitet: Aktuelle Beispiele ergänzen die zweite Auflage des Lehrbuchs aus der Reihe Journalistische Praxis. Hier können Sie das Buch versandkostenfrei bestellen. Wer das E-Book sofort haben möchte, kann es direkt beim Verlag bestellen und herunterladen.
"Dieses Buch überzeugt - und schließt eine Lücke auf dem Markt der journalistischen Lehrbücher. Müller-Dofel traut sich an Themen, die in der Praxis ungeheuer bedeutsam, aber schwer darzustellen und zu trainieren sind. Er zeigt, dass man Interviewsituationen vorbereiten und steuern kann, ohne zu manipulieren." Klaus Methfessel in seiner Rezension. Mehr zum Buch auf www.interviews-fuehren.de.
"Dieses Buch überzeugt - und schließt eine Lücke auf dem Markt der journalistischen Lehrbücher. Müller-Dofel traut sich an Themen, die in der Praxis ungeheuer bedeutsam, aber schwer darzustellen und zu trainieren sind. Er zeigt, dass man Interviewsituationen vorbereiten und steuern kann, ohne zu manipulieren." Klaus Methfessel in seiner Rezension. Mehr zum Buch auf www.interviews-fuehren.de.
10.9.16
Radio-Journalismus: Klassiker liegt neu bearbeitet vor
Axel Buchholz hat das Lehrbuch Radio-Journalismus völlig neu bearbeitet. Neben Klassikern wie "Fürs Hören schreiben" von Walther von La Roche oder "Interview" und "Umfrage / Vox Pop" von Axel Buchholz bringt das Buch Beiträge von Sandra Maischberger, Hans-Dieter Hillmoth, Walter Klingler, Jan Eggers, Dietz Schwiesau und vielen mehr. Die themen reichen von "Musik-Moderation" über "Sport-Reportage" bis "Social Media und Radio". Hier kann man das Buch oder das E-Book bestellen.


12.3.16
Wie neue Technologien die Medien verändern
HTWK Leipzig und Universität Leipzig hatten am 30. März 2016 eingeladen zur Pre-Conference „Technische Innovationen – Medieninnovationen?“ Mehr als 120 Teilnehmende diskutierten Themen von B wie Breaking News über N wie Newsgames bis Z wie
Das war die DGPuK-PreCon:
Im Anschluss trafen sich rund 500 Kommunikations- und Medienwissenschaftler zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK). Zum ersten Mal gab es dazu eine Pre-Conference, gemeinsam organisiert von der Fakultät Medien der HTWK Leipzig und dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Unter der Überschrift „Technische Innovationen – Medieninnovationen“ versammelten sich am 30. März Wissenschaftler und Studierende aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich in Leipzig. Veranstaltungsort war, genau wie für die DGPuK-Jahrestagung, das Hörsaalgebäude der Universität.
Die DGPuK-Jahrestagung findet jährlich in wechselnden Städten statt. 2016 feierte die DGPuK 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland. An der Universität Leipzig gründete Karl Bücher 1916 das erste Institut für Zeitungskunde in Deutschland und legte damit den Grundstein für die akademische Journalistenausbildung. Dies war Anlass für die Professorinnen Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig) und Cornelia Wolf (Universität Leipzig), eine Vor-Konferenz zu aktuellen technischen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die Medienwelt ins Leben zu rufen.
Facebookseite der Pre-Conference
Hintergrund zur Pre-Conference
Website der DGPuK zu Tagung und Pre-Conference
Das war die DGPuK-PreCon:
- Webseite zur Tagung
- Video: Floid, das studentische Fernsehen der HTWK Leipzig, berichtete
- Facebookseite zur Tagung
Im Anschluss trafen sich rund 500 Kommunikations- und Medienwissenschaftler zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK). Zum ersten Mal gab es dazu eine Pre-Conference, gemeinsam organisiert von der Fakultät Medien der HTWK Leipzig und dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Unter der Überschrift „Technische Innovationen – Medieninnovationen“ versammelten sich am 30. März Wissenschaftler und Studierende aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich in Leipzig. Veranstaltungsort war, genau wie für die DGPuK-Jahrestagung, das Hörsaalgebäude der Universität.
Die DGPuK-Jahrestagung findet jährlich in wechselnden Städten statt. 2016 feierte die DGPuK 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland. An der Universität Leipzig gründete Karl Bücher 1916 das erste Institut für Zeitungskunde in Deutschland und legte damit den Grundstein für die akademische Journalistenausbildung. Dies war Anlass für die Professorinnen Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig) und Cornelia Wolf (Universität Leipzig), eine Vor-Konferenz zu aktuellen technischen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die Medienwelt ins Leben zu rufen.
Facebookseite der Pre-Conference
Hintergrund zur Pre-Conference
Website der DGPuK zu Tagung und Pre-Conference
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Hochschule,
Journalismus,
Journalismuslehre,
Medientechnik,
Medienwandel,
Online-Journalismus,
Social Media
18.1.16
Journalismus: Fünf Trends für 2016
"Fünf Trends, die ich mir wünschen würde" hat Gabriele Hooffacker für Springer Professional zusammengefasst. Dabei bezieht sie Stellung zu aktuellen Entwicklungen im Journalismus und fordert eine Rückbesinnung auf die klassische Funktion des Journalismus ein. Die fünf Forderungen:

Buchtipp: Einführung in den praktischen Journalismus
- Die Rolle des Journalismus weiter diskutieren
- Wieder klare Trennung von Information und Meinung
- Handwerksregeln transparent machen
- Technik verstehen und einsetzen können
- Gegen den Strom: Öffentlichkeit herstellen.

Buchtipp: Einführung in den praktischen Journalismus
13.10.15
Sieben Tipps zum Vergraulen von Online-Nutzern
Was ist erfolgreicher Online-Journalismus? Ich habe mir einen satirischen Blick auf das redaktionelle Arbeiten im Web erlaubt. Wer journalistische Qualität in Netz für unwichtig hält oder der Ansicht ist, dass alle weiteren Überlegungen in Richtung Schreiben und Gestalten für Online-Medien überflüssig sind, findet hier sieben wertvolle Tipps. Besonders Punkt sieben wird Ihre Reputation im Web garantiert verändern. Vorsicht, Satire!
Die Tipps im Überblick:
Ausführlich: Sieben Tipps, wie Sie Online-Nutzer garantiert vergraulen
Die Tipps im Überblick:
- Content ist unwichtig
- Kümmern Sie sich nicht um Ihre Nutzer
- Verstecken Sie Ihre Informationen gut
- Online-gerechte Aufbereitung ist Zeitverschwendung
- Aufbau und Impressum versteht sowieso niemand
- Kümmern Sie sich nicht um SEO
- Ihre Nutzer sind blöd – behandeln Sie sie auch so
Ausführlich: Sieben Tipps, wie Sie Online-Nutzer garantiert vergraulen
7.10.15
Erfolgsfaktoren für TV-Sender im Web
Social Media haben sich für TV-Sender zu einem wichtigen Kanal entwickelt, um die eigenen Inhalte ins Web zu verlängern und die User zu beteiligen. Am besten gelingt dies dem ZDF, so das Ergebnis einer Marken-Analyse der Digitalagentur Webguerillas. Untersucht wurden die Corporate-Social-Media-Präsenzen der größten acht deutschen TV-Sender (nach Marktanteilen): Das Erste, Kabel eins, Pro Sieben, RTL, RTL 2, Sat.1, Vox und ZDF. Dazu werteten die Forscher 22 verschiedene Erfolgskennzahlen wie Response Rate, Response Time, Engagement-Rate oder relatives Wachstum für die Social Media-Plattformen Facebook und Twitter aus.
Journalistische-Praxis-Autor Stefan Primbs zufolge enthält eine „Social-Media-Strategie im redaktionellen Umfeld“ im Wesentlichen folgende Elemente (Seite 74):
Mehr zum neuen Buch "Social Media für Journalisten" von Stefan Primbs
Journalistische-Praxis-Autor Stefan Primbs zufolge enthält eine „Social-Media-Strategie im redaktionellen Umfeld“ im Wesentlichen folgende Elemente (Seite 74):
- Die Vision, in der dargelegt wird, was Unternehmen von ihrem Social-Media-Auftritten erwarten beziehungsweise wie sie dort wahrgenommen werden wollen.
- Konkrete messbare Ziele, die mit Social-Media-Aktivitäten (oft innerhalb eines vorher festgelegten Zeitraums) erreicht werden sollen. Messbare Ziele können Reichweiten, Fanzahlen, Teilungsraten, Interaktionsraten, Verkäufe, Page-Impressions etc. sein.
- Die prinzipiellen strategischen Überlegungen, die damit verbunden werden (Umsetzungsformen der Inhalte, Formate, Medientypen).
- Die Haltung, mit der sich ein Unternehmen dem Dialog mit dem User öffnet bzw. sich in diesen Dialog der User einbringt. Wie ernst ist man, wie selbstironisch, wie lustig? Dazu gehört auch die Frage der User-Ansprache: Duzen oder Siezen (oder sich drumherum mogeln).
- Inhaltliche und formale Fragen zum Nutzerdialog in sozialen Netzwerken und auch auf den eigenen Seiten. Soll die Kommentarkultur offen sein und/oder Debatten gezielt geführt werden?
- Führung der Seite: Wie weit darf sich ein Redakteur mit einer eigenen Meinung „aus dem Fenster lehnen“ oder sind die eigenen Mitarbeiter als Personen oder als Redaktion auf Twitter unterwegs?
Mehr zum neuen Buch "Social Media für Journalisten" von Stefan Primbs
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