Blog zur Journalismuslehre, begleitend zur Buchreihe Journalistische Praxis bei Springer VS, gegründet von Walther von La Roche, herausgegeben von Gabriele Hooffacker. Mehr zu den Büchern
28.8.11
Wieviel demokratisches Potenzial steckt im Web 2.0?
Das Web 2.0 wird von vielen als Demokratisierungsmaschine betrachtet, gerade weil es Öffentlichkeit herstellt. Der Politikwissenschaftler Tobias Bevc fragt in einem aktuellen Telepolis-Beitrag: Inwiefern wird das Verhältnis von Öffentlichkeit und Demokratie von den Medien beeinflusst? Seine ideengeschichtlichen Rückschau führt ihn zur Berlinischen Monatsschrift 1783, zu Ernst Cassirer, Walter Benjamin und Jürgen Habermas bis zum Web 2.0 und dem Zusammenhang von Öffentlichkeit und Demokratie. Zum Beitrag von Tobias Bevc auf Telepolis
26.8.11
11 neue Berufsbilder für Journalisten
Eine Liste mit 11 neuen Berufsbilder für Journalisten hat Lindsay Oberst für die Website des Centers for Sustainable Journalism an der Kennesaw State University erstellt. Ole Reißmann hat in seinem Blog eine Kurzfassung wiedergegeben und einen Teil übersetzt:
- Headline Optimizer
- Social Media Reporter / Aggregator
- Story Scientist
- Data Detective
- Curator in Chief
- Explanatory Journalist
- Viral Meme Checker / Viral Video Maker
- Slideshow Specialist
- Networker / Engager
- E-Book Creator
- Web Developer
Im Blogeintrag werden alle Jobs näher beschrieben bzw. verlinkt.
23.8.11
Börsenblatt: Bußgeld-Bescheid für "Gefällt mir"-Button?
18.8.11
Buch: Nachrichten im Radio
Zu Nachrichten im Radio gibt es ein neues Buch:
Ines Bose/ Dietz Schwiesau (Hrsg.): Nachrichten schreiben, sprechen, hören. Forschungen zur Hörverständlichkeit von Radionachrichten. Berlin 2011
Nachrichten gibt es im Radio seit 1923. Seither stellen sich Redakteure und Sprecher die Frage: Wie müssen Nachrichten fürs Sprechen geschrieben und fürs Hören gesprochen werden? Bisher sind die Regeln nur unzulänglich beschrieben worden. Deshalb beschäftigt sich seit 2008 ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit dieser Frage. Beteiligt sind Sprechwissenschaftler der Universitäten Halle und Saarbrücken sowie Nachrichtenredakteure öffentlich-rechtlicher Sender. Das Buch informiert über Grundlagen und Zwischenergebnisse des Projektes und enthält weitere Beiträge zur Nachrichtenforschung und Medienästhetik.
Das Buch ist als Ebook im Verlag Frank & Timme erschienen. Es kann zum Preis von 39.80 € auf dieser Seite heruntergeladen werden: www.e-cademic.de/product/9783865969903 Dort auch das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.
Es ist auch möglich, das Werk ganz klassisch zu bestellen - also als gedrucktes Buch mit zwei Buchdeckeln. Es kostet in diesem Fall auch nur 22 €. Der Verlag setzt allerdings erst dann die Druckmaschine in Gang, wenn mindestens 25 Exemplare gedruckt werden können.
Wer also an einem gedruckten Exemplar interessiert ist, sollte sich in den nächsten Tagen bei Dietz Schwiesau melden – mit einer genauen Lieferanschrift.Er sammelt dann die Bestellungen und reicht sie an den Verlag weiter. Der Verlag verschickt dann die Bücher, natürlich auch mit einer Rechnung. Mailadresse: Dietz.Schwiesau@mdr.de.
Dietz Schwiesau hat zusammen mit Josef Ohler den Klassiker Die Nachricht in der Reihe Journalistische Praxis verfasst.
Ines Bose/ Dietz Schwiesau (Hrsg.): Nachrichten schreiben, sprechen, hören. Forschungen zur Hörverständlichkeit von Radionachrichten. Berlin 2011
Nachrichten gibt es im Radio seit 1923. Seither stellen sich Redakteure und Sprecher die Frage: Wie müssen Nachrichten fürs Sprechen geschrieben und fürs Hören gesprochen werden? Bisher sind die Regeln nur unzulänglich beschrieben worden. Deshalb beschäftigt sich seit 2008 ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit dieser Frage. Beteiligt sind Sprechwissenschaftler der Universitäten Halle und Saarbrücken sowie Nachrichtenredakteure öffentlich-rechtlicher Sender. Das Buch informiert über Grundlagen und Zwischenergebnisse des Projektes und enthält weitere Beiträge zur Nachrichtenforschung und Medienästhetik.
Das Buch ist als Ebook im Verlag Frank & Timme erschienen. Es kann zum Preis von 39.80 € auf dieser Seite heruntergeladen werden: www.e-cademic.de/product/9783865969903 Dort auch das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.
Es ist auch möglich, das Werk ganz klassisch zu bestellen - also als gedrucktes Buch mit zwei Buchdeckeln. Es kostet in diesem Fall auch nur 22 €. Der Verlag setzt allerdings erst dann die Druckmaschine in Gang, wenn mindestens 25 Exemplare gedruckt werden können.
Wer also an einem gedruckten Exemplar interessiert ist, sollte sich in den nächsten Tagen bei Dietz Schwiesau melden – mit einer genauen Lieferanschrift.Er sammelt dann die Bestellungen und reicht sie an den Verlag weiter. Der Verlag verschickt dann die Bücher, natürlich auch mit einer Rechnung. Mailadresse: Dietz.Schwiesau@mdr.de.
Dietz Schwiesau hat zusammen mit Josef Ohler den Klassiker Die Nachricht in der Reihe Journalistische Praxis verfasst.
15.8.11
Hamburg Media School baut Master-Studiengang um
Nach Informationen des Hamburger Abendblatts wird der Journalismusstudiengang an der Hamburg Media School (HMS) komplett umgebaut. Für den zweijährigen Master-Studiengang zahlen die Studierenden derzeit 12.000 Euro. Die Studierendenzahlen reichen jedoch nicht aus, um kostendeckend zu arbeiten. In Zukunft sollen Regionalzeitungsverlage für ihre Volontäre Plätze an der HMS kaufen. Ein Jahr sollen die Nachwuchsredakteure in ihren Redaktionen, ein weiteres Jahr an der Hamburg Media School ausgebildet werden. Zum Bericht beim Abendblatt
9.7.11
Journalistenschüler fordern angemessene Bezahlung
Journalistenschüler aus zehn deutschen Journalistenschulen trafen sich in München und verfassten eine Petition an die deutschen Tageszeitungsverleger. Nach dem von den Verlegerverbänden geplanten Tarifwerk II sollen künftige Redakteure und Redakteurinnen mit rund 30 Prozent weniger Bruttogehalt abgespeist werden.
Noch bis 11. Juli kann die Petition im Internet unterschrieben werden: Offener Brief und Zeichnungsmöglichkeit bei www.openpetition.de
Noch bis 11. Juli kann die Petition im Internet unterschrieben werden: Offener Brief und Zeichnungsmöglichkeit bei www.openpetition.de
4.7.11
Netzwerk Recherche zahlt Fördermittel zurück
Das netzwerk recherche (nr) hat die Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) über Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen früherer Fördermaßnahmen informiert. In den Jahren 2008 bis 2010 wurden offenbar nicht alle Einnahmen im Zusammenhang mit der Jahrestagung gegenüber der Bundeszentrale vollständig angegeben. Der Vorstand hat beschlossen, vorsorglich alle erhaltenen Fördermittel der BPB für die Jahrestagungen (2007-2010) zurückzuzahlen. Insgesamt wurde ein Gesamtbetrag in Höhe von rund 75.000 Euro an die BPB überwiesen.
Thomas Leif hat nach einigem Hin und Her die Verantwortung für mögliche Abrechnungsfehler übernommen. Er schied aus dem Vorstand aus. Bislang blieben alle Mitglieder der Journalistenvereinigung treu.
Zur Pressemitteilung des nr-Vorstands
Bericht auf Spiegel online
Hamburger Abendblatt: Keine Austritte
Thomas Leif hat nach einigem Hin und Her die Verantwortung für mögliche Abrechnungsfehler übernommen. Er schied aus dem Vorstand aus. Bislang blieben alle Mitglieder der Journalistenvereinigung treu.
Zur Pressemitteilung des nr-Vorstands
Bericht auf Spiegel online
Hamburger Abendblatt: Keine Austritte
22.6.11
Web 3.0 ist eher Vision als Wirklichkeit
Mit der Entwicklung des Internets zum Leitmedium ist die Bedeutung der klassischen Medien in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Anton Simons, Journalist und Blogger, antwortet auf die Frage "Über welche Qualifikationen und Qualitäten sollte der „Journalist 2.0“ verfügen?"
In Zukunft wird es kaum mehr möglich sein, im Journalisten-Beruf ohne ein gewisses Maß an Internet-Affinität zu bestehen. Wer Journalist werden möchte, sollte Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten und am Experimentieren mit den sich wandelnden Darstellungsformen mitbringen. Er sollte zum Diskurs mit dem Nutzer bereit sein und er sollte gewillt sein, sich von den Nutzern beim Schreiben quasi über die Schulter schauen, sich ergänzen und gegebenenfalls auch korrigieren zu lassen.
Welche Chancen bietet das Web 2.0 Medienunternehmen und Journalisten?
Die Technologien und Tools des Web 2.0 machen eine Erhöhung der Arbeitseffizienz, der Produktivität und der Produktqualität möglich – zum Beispiel dadurch, dass sie es in einem bislang nicht möglichen Ausmaß erlauben, die Schwarmintelligenz der Mitarbeiter und kollektive Nutzerressourcen anzuzapfen.
Sublokale Blogs („Placeblogs“) und Blogs, die intensiv sehr eng umgrenzte Themen
bearbeiten, werden von Journalisten in den nächsten Jahren möglicherweise zunehmend
als Möglichkeit genutzt, unter Umgehung der klassischen Medienunternehmen mit
Qualitätsjournalismus Geld zu verdienen.
Wie könnte die nächste Entwicklungsstufe des Internets (das Web 3.0) aussehen?
Es gibt durchaus vielversprechende Ansätze. Trotzdem ist das Web 3.0 bislang eher eine Vision als Wirklichkeit. Wenn es das semantische und quasi mitdenkende Netz aber tatsächlich einmal gibt, könnte es dem Journalismus – ebenso wie es das Web 2.0 getan hat – neue Dimensionen eröffnen.
Das vollständige Interview mit Anton Simons bei complus
In Zukunft wird es kaum mehr möglich sein, im Journalisten-Beruf ohne ein gewisses Maß an Internet-Affinität zu bestehen. Wer Journalist werden möchte, sollte Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten und am Experimentieren mit den sich wandelnden Darstellungsformen mitbringen. Er sollte zum Diskurs mit dem Nutzer bereit sein und er sollte gewillt sein, sich von den Nutzern beim Schreiben quasi über die Schulter schauen, sich ergänzen und gegebenenfalls auch korrigieren zu lassen.
Welche Chancen bietet das Web 2.0 Medienunternehmen und Journalisten?
Die Technologien und Tools des Web 2.0 machen eine Erhöhung der Arbeitseffizienz, der Produktivität und der Produktqualität möglich – zum Beispiel dadurch, dass sie es in einem bislang nicht möglichen Ausmaß erlauben, die Schwarmintelligenz der Mitarbeiter und kollektive Nutzerressourcen anzuzapfen.
Sublokale Blogs („Placeblogs“) und Blogs, die intensiv sehr eng umgrenzte Themen
bearbeiten, werden von Journalisten in den nächsten Jahren möglicherweise zunehmend
als Möglichkeit genutzt, unter Umgehung der klassischen Medienunternehmen mit
Qualitätsjournalismus Geld zu verdienen.
Wie könnte die nächste Entwicklungsstufe des Internets (das Web 3.0) aussehen?
Es gibt durchaus vielversprechende Ansätze. Trotzdem ist das Web 3.0 bislang eher eine Vision als Wirklichkeit. Wenn es das semantische und quasi mitdenkende Netz aber tatsächlich einmal gibt, könnte es dem Journalismus – ebenso wie es das Web 2.0 getan hat – neue Dimensionen eröffnen.
Das vollständige Interview mit Anton Simons bei complus
18.6.11
Storytelling in der Praxis
"Storytelling ist kein Selbstzweck, es ist die effektivste und nachhaltigste Form der Übermittlung von Information. Wir behalten Fakten nur, wenn wir sie zu Sinnzusammenhängen verknüpfen. Eigentlich kommunizieren wir dauernd über Stories, und wenn sie nur einen Satz lang sind." Stefan Leidel hat einen lesenswerten Beitrag über Storytelling im Zeitalter der Informationsüberflutung geschrieben. Hübsch: Ernest Hemingways Kurzgeschichte in sechs Wörtern (auch wenn das Hotel Algonquin hieß und nicht Algondin). Leidels Fazit: dem User einen Bezugsrahmen liefern, anstatt ihn mit News zu bombardieren. Zum Beitrag "Wenn Fülle den Geist beschränkt"
16.6.11
Springer-Journalisten für Griechenland-Serie ausgezeichnet - jetzt hagelt es Kritik
Deutlich verwundert zeigen sich die Autoren einer kritischen Studie über die Griechenland-Berichterstattung der BILD-Zeitung. Denn just für diese Berichterstattung erhalten zwei Springer-Journalisten am 22. Juni den Herbert-Quandt-Medienpreis. Die BILD-Journalisten Nikolaus Blome und Paul Ronzheimer werden für ihre Artikel-Serie "Geheimakte Griechenland" ausgezeichnet.
Bei der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) ist vor einigen Wochen eine Studie erschienen, die die BILD-Berichterstattung über die Griechenland- und Eurokrise 2010 untersucht hat. Ihr Ergebnis: "Bild" sei ein Boulevardmedium, das an die Stelle des Journalismus Methoden der Werbung, der Unterhaltung, der Kampagnenkommunikation und des Marketings setze. Insbesondere die von der Quandt-Stiftung prämierte Herbstserie war Gegenstand der OBS-Untersuchung. Für die Autoren der BILD-Studie, Dr. Hans-Jürgen Arlt und Dr. Wolfgang Storz ist die Auszeichnung der Serie mit einem Journalistenpreis nicht nachvollziehbar. Sie haben eine kritische Stellungnahme zu der Jury-Entscheidung verfasst und die OBS gebeten, diese Stellungnahme öffentlich zu machen. Die Otto-Brenner-Stiftung hat die Johanna-Quandt-Stiftung eingeladen, in einer gemeinsamen Veranstaltung ihre Preis-Entscheidung zu begründen und zu diskutieren.
Zur ausführlichen Stellungnahme Drucksache Bild - Eine Marke und ihre Mägde
Zur Studie und ihrer satirischen Präsentation: Kai! Was tust Du uns Deutschen an!!!
Bei der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) ist vor einigen Wochen eine Studie erschienen, die die BILD-Berichterstattung über die Griechenland- und Eurokrise 2010 untersucht hat. Ihr Ergebnis: "Bild" sei ein Boulevardmedium, das an die Stelle des Journalismus Methoden der Werbung, der Unterhaltung, der Kampagnenkommunikation und des Marketings setze. Insbesondere die von der Quandt-Stiftung prämierte Herbstserie war Gegenstand der OBS-Untersuchung. Für die Autoren der BILD-Studie, Dr. Hans-Jürgen Arlt und Dr. Wolfgang Storz ist die Auszeichnung der Serie mit einem Journalistenpreis nicht nachvollziehbar. Sie haben eine kritische Stellungnahme zu der Jury-Entscheidung verfasst und die OBS gebeten, diese Stellungnahme öffentlich zu machen. Die Otto-Brenner-Stiftung hat die Johanna-Quandt-Stiftung eingeladen, in einer gemeinsamen Veranstaltung ihre Preis-Entscheidung zu begründen und zu diskutieren.
Zur ausführlichen Stellungnahme Drucksache Bild - Eine Marke und ihre Mägde
Zur Studie und ihrer satirischen Präsentation: Kai! Was tust Du uns Deutschen an!!!
14.6.11
Tagung "Journalism reloaded", 4.-5. Juli 2011
Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten benötigen die Journalisten der Zukunft? Welche Berufsbilder entstehen, welche verschwinden? Wie sieht eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung für Journalisten aus? Antworten auf diese Fragen gibt die Fachkonferenz "Journalism Reloaded" der Leipzig School of Media am 4. und 5. Juli 2011.
Am ersten Tag der Fachkonferenz geben Wissenschaftler und Praktiker in einem Expertenkolloquium einen Überblick über die für die Weiterentwicklung des Berufsbilds 'Journalist' wesentlichen Entwicklungen. Am zweiten Tag werden einzelne Themenfelder in Workshops vertiefend bearbeitet.
Auf der Veranstaltung sollen Grundlagen für die Leipziger Deklaration zur Aus- und Weiterbildung von Journalisten erarbeitet werden. Mehr zur Tagung und Anmeldemöglichkeit
Am ersten Tag der Fachkonferenz geben Wissenschaftler und Praktiker in einem Expertenkolloquium einen Überblick über die für die Weiterentwicklung des Berufsbilds 'Journalist' wesentlichen Entwicklungen. Am zweiten Tag werden einzelne Themenfelder in Workshops vertiefend bearbeitet.
Auf der Veranstaltung sollen Grundlagen für die Leipziger Deklaration zur Aus- und Weiterbildung von Journalisten erarbeitet werden. Mehr zur Tagung und Anmeldemöglichkeit
21.5.11
Radio-Interview: Autorisieren oder nicht?
Muss ein Radio-Interview autorisiert werden? Nein, erklärt Axel Buchholz, zusammen mit Walther von La Roche Herausgeber des Buch-Klassikers Radio-Journalismus, denn: „Gesagt ist gesagt“ (S. 153, 9. Auflage).
Ist das Interview live, stellt sich die Frage nach einer Autorisation gar nicht. Für aufgezeichnete Interviews gilt: In der Regeln ist der Interviewte darüber informiert, dass er für ein Radio ein Interview gibt und das dieses wohl veröffentlicht werden wird. Mehr dazu im Beitrag der Funkwerkstatt.
Ist das Interview live, stellt sich die Frage nach einer Autorisation gar nicht. Für aufgezeichnete Interviews gilt: In der Regeln ist der Interviewte darüber informiert, dass er für ein Radio ein Interview gibt und das dieses wohl veröffentlicht werden wird. Mehr dazu im Beitrag der Funkwerkstatt.
17.5.11
Mehr Interesse an regionalen Angeboten online
Regionale Angebote im Internet sind Thema eines Beitrags der aktuellen Media-Perspektiven. Welche Bedeutung hat die Region, haben regionale Themen für das Internet? Studienergebnisse belegen ein starkes Interesse der Menschen an Lokalem und Regionalem. Für das Internet zeigte sich in den letzten Jahren eine wachsende Nutzung regionaler Informationen. Vor allem Service-, Freizeit- und Kulturthemen werden zunehmend online genutzt. Vorwiegend die mittlere und jüngere Generation nutzt das Netz für Regionales. Es ist zu erwarten, dass regionalorientierte Internetnutzung weiter zunehmen wird, je mehr ältere Menschen online gehen, schreiben Ekkehardt Oehmichen und Christian Schröter.Themen und Medien
Welche Themen interessieren am meisten? Welchen Medien wird die höchste Kompetenz für regionale Internetinformationen zugeschrieben? Laut ARD/ZDF-Onlinestudie liegen hier die Angebote der Tageszeitungen und der Landesrundfunkanstalten vorn. Welchen Konzepten sie in ihren regionalen Onlineangeboten folgen, wird anhand von Beispielen beschrieben. Zeitungen und Sender müssen sich in einem Umfeld behaupten, in dem zum einen kontinuierlich neue Anbieter hinzukommen, zum anderen technische Entwicklungen wie mobiles Internet oder Geodienste ständig neue Nutzungsformen erlauben. Neben lokalen Dienstleistern und Einzelhändlern sind es vor allem Vereine, lokale Organisationen und Interessengruppen sowie kommunale oder regionale Einrichtungen, die das Internet als regionale Kommunikationsplattform nutzen. Derzeit stehen regionale Onlineangebote, so das Fazit, in erster Linie in einem Ergänzungs- und Komplementärverhältnis zu den Service- und Informationsleistungen der anderen Regionalmedien. Sie verdichten die regionalen Kommunikationsflüsse, verbessern den Grad der Informiertheit und der Einbindung der Nutzer. Der Wettbewerb durch die regionalen Onlineangebote beschränkt sich allerdings nicht nur auf den Printsektor. Auch die regionalen Radio- und Fernsehangebote müssen sich dieser neuen Konkurrenz stellen.
Download des kompletten Beitrags zu regionalen Angeboten im Internet (PDF)
27.4.11
Henri-Nannen-Preis für Wolf Schneider
Wolf Schneider erhält für sein journalistisches und publizistisches Lebenswerk den Henri-Nannen-Preis 2011 von Gruner + Jahr und dem "stern". Schneider, 85, ist Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker.
Wolf Schneider, geboren 1925 in Erfurt, wurde 1966 von Henri Nannen nach Hamburg zum "stern" geholt. Stationen beim Axel Springer Verlag, unter anderem als Chefredakteur der Tageszeitung "Die Welt", folgten. 1978 übernahm Schneider die Leitung der neu gegründeten Hamburger Journalistenschule, die später nach Henri Nannen benannt wurde. Wolf Schneider ist zusammen mit Detlef Esslinger Autor des Journalismus-Lehrbuchs Die Überschrift in der Reihe Journalistische Praxis. Im Video für die Website zum Buch liest Wolf Schneider aus "Die Überschrift".
Wolf Schneider, geboren 1925 in Erfurt, wurde 1966 von Henri Nannen nach Hamburg zum "stern" geholt. Stationen beim Axel Springer Verlag, unter anderem als Chefredakteur der Tageszeitung "Die Welt", folgten. 1978 übernahm Schneider die Leitung der neu gegründeten Hamburger Journalistenschule, die später nach Henri Nannen benannt wurde. Wolf Schneider ist zusammen mit Detlef Esslinger Autor des Journalismus-Lehrbuchs Die Überschrift in der Reihe Journalistische Praxis. Im Video für die Website zum Buch liest Wolf Schneider aus "Die Überschrift".
16.4.11
Facebook lockt mit Journalisten-Workshops
Mit einer Online-Akademie für Journalisten will Facebook bei den Medien punkten. „Das ist auf gar keinen Fall ein Volkshochschulkurs für Journalisten“, sagte Tina Kulow, die deutsche Sprecherin von Facebook, dem "Tagespiegel". Vielmehr seien in Gesprächen mit Journalisten immer wieder Fragen aufgetaucht, was man mit Facebook machen kann, um mit Lesern in Kontakt zu treten oder gar neue Leser zu gewinnen. In den USA findet bereits am 27. April in Palo Alto am Firmensitz von Facebook ein erster Journalisten-Workshop statt. Auch in Deutschland ist ein solches Treffen in Planung, „wenn auch zuerst als Testballon“, wie Kulow sagt.
Zum Beitrag beim Tagesspiegel
Zum Facebook-Angebot für Journalisten
Zum Beitrag beim Tagesspiegel
Zum Facebook-Angebot für Journalisten
13.4.11
Studie: Videodesign lehren

Mit dem Lehren von gutem Videodesign insbesondere in der Postproduction hat sich Anne Halka in ihrer explorativen Onlinestudie im Rahmen der Master Thesis „Gestaltung – Sinne – Emotion“ an der Leipzig School of Media befasst. Sie erläutert, welche Struktur Seminare und Workshops im Bereich Videojournalismus / Videodesign haben sollten, um den Behaltensgrad zu optimieren und den Erwartungen der Kursteilnehmer zu genügen. Dafür spielen sowohl die angesprochenen Zielgruppen als auch die Rahmenbedingungen für die Lehre eine entscheidende Rolle. Zum Abstract der Studie
Was Online-Journalisten brauchen

Was müssen Online-Journalisten heute können? Wie sieht der Arbeitsmarkt für Online-Journalisten aus? Was erwarten Arbeitgeber? Wieviele Online-Journalisten gibt es überhaupt? Die Folien zum Vortrag von Gabriele Hooffacker für den Verband Freier Lektorinnen und Lektoren (VFLL) zum Herunterladen (PPS)
12.4.11
Kostenloses E-Book: Zu Fukushima recherchieren
Peter Diesler von Journalismus.com hat eine Handreichung für Journalisten erarbeitet, kostenlos und konzipiert als Nonprofitprojekt. Das 15-seitige E-Book versammelt Wissenschaftler und Experten, die zum Thema online publizieren und bringt Linktipps. Es lässt sich für Recherche-Übungen in der Journalismuslehre einsetzen.
Zum E-Book Fukushima
Zum E-Book Fukushima
11.4.11
Wikipedia für Journalisten
Was Journalisten über Wikipedia wissen müssen, hat Magnus Gertkämper für die Fachtagung Online-Journalismus als Powerpoint-Präsentation zusammengestellt. Er wirft einen Blick hinter die Kulissen von Wikipedia, beschreibt, wie ein Beitrag (und die Fehler darin) zustande kommen und gibt Tipps für die praktische Recherche. Wikipedia für Journalisten (Folien, PDF).
3.4.11
Die Journalistische Praxis schreibt ein Medienwiki

Welche Wege führen in den Journalismus? Welche Berufsbilder gibt es in den Medien? Wie kann ich mich weiterbilden? Muss man unbedingt studieren, um in den Medien arbeiten zu können? Antworten auf all diese Fragen gibt es im MedienWiki.
Der MedienCampus Bayern und die Journalistische Praxis stellen im MedienWiki über 200 Berufsbilder aus dem Medienbereich vor: von Print, Hörfunk, Fernsehen und Online über Film und Gamedesign bis hin zu Medienmanagement, Medientechnik und in der Musik. Auch Aus- und Fortbildungseinrichtungen sind hier zu finden. Geprüfte Links führen auf die relevanten Internetseiten: zu Jobbörsen, Bewerbungsterminen für Volontariate und den jeweiligen Studiengangsbeschreibungen.
Zum Medienwiki auf medienwiki.org
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