12.1.19

Neu: Geschichten erzählen in Radio und Podcast

Spannende Geschichten zu erzählen gehört zu den schönsten und komplexesten Aufgaben in Radio und Podcast. Wie kann ich Hörer/innen 15, 30 oder 60 Minuten an eine reale Geschichte binden? Oder gar für eine ganze Serie begeistern?

Der neue Band aus der Reihe Journalistische Praxis „Geschichten erzählen – in Radio und Podcast“ beschreibt den professionellen Weg zu einer spannenden Erzählung. Es gibt praxistaugliche Antworten auf alle entscheidenden Fragen: Wie halte ich die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht? Wie finde ich meine Erzählstimme? Und wie sichert man die journalistische Qualität der Erzählung?

Aus dem Inhalt:
  • Story-Prinzipien und Stoffprüfung
  • Plot- und Serien-Entwicklung
  • Dramaturgie-Modelle für akustische Narrationen
  • Storytelling für Kurzbeiträge
  • Dynamisches Erzählen: Spannungstechniken
  • Erzählhaltung entwickeln und inszenieren
  • Story-Probleme und Lösungen
Das Praxis-Buch richtet sich an
  • Radio-Autoren und -Redakteure
  • Podcaster
  • Regisseure und Dramaturgen
  • Studierende
  • Dramaturgie-Trainer
  • Geschichten-Erzähler
Der Autor
Sven Preger ist Diplom-Journalist und systemischer Coach. Sein Spezialgebiet: komplexe Geschichten erzählen. Er arbeitet als Autor, Regisseur, Produzent, Moderator und Trainer. Als systemischer Coach und Story-Consultant unterstützt er bei Format-Entwicklung, Storytelling und Change-Management.
Das Buch gibt es als E-Book und gedruckt direkt beim Verlag Springer VS.

18.12.18

Journalistik: Partizipative Formate im Lokaljournalismus


„Die Zukunft des professionellen Journalismus könnte im klugen Einbinden von Bürgerjournalisten und partizipativen Formaten liegen“: So fasst die Medienprofessorin Gabriele Hooffacker die Ergebnisse ihrer Forschung zur Zukunft des Lokaljournalismus an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zusammen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Prof. Uwe Kulisch und Masterstudierenden hat sie über mehrere Jahre hinweg die Zusammenarbeit von lokalen Fernsehredaktionen und Bürgerreportern untersucht. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Journalistik“ online veröffentlicht.

Zum Beitrag von Gabriele Hooffacker
Zur Journalistik

28.11.18

Content-Marketing: Besser als Journalismus?

"Die besondere Logik der Content Marketiers Berechtigte Kritik an etablierten Massenmedien? Oder nur Lobbyisten in eigener Sache?" hat Lutz Frühbrodt, Professor an der HS Würzburg-Schweinfurt und Autor der "Journalistischen Praxis", seinen Essay für die Fachzeitschrift Journalistik überschrieben.

Wiederholt haben führende Köpfe aus dem Content Marketing (CM) die Funktionstüchtigkeit des Mediensystems in Deutschland in Frage gestellt: Dem Journalismus fehlten Ressourcen, er sei nicht unabhängig und bewege sich in nutzerfeindlichen Filterblasen. Content Marketing als Werbung mit redaktionellen Mitteln sei dagegen nutzerfreundlich und nutzwertig, mithin habe „Unternehmensjournalismus“ qualitativ oftmals sogar die Nase vorne. Lutz Frühbrodt meint: "Eine Analyse der vorgebrachten Argumente zeigt jedoch, dass die CM-Lobbyisten weitgehend einer verqueren Logik folgen."

Zum Beitrag von Lutz Frühbrodt über Content-Marketing

10.9.18

Fachbuch: Die neue Öffentlichkeit

Wie sehen die nächsten Entwicklungsstufen in Journalismus und Medien aus? Die wichtigsten Tendenzen skizziert dieser Sammelband. Er liefert Analysen zu Trends wie Big Data und Digitalisierung, Vorschläge und Modelle für den mobilen Journalismus, die Zuschauerinteraktion und –partizipation. Zum Stichwort Fake News gibt er Ratschläge zur Verifikation und stellt praktische Lösungsansätze vor. Schließlich liefert er Praxisbeispiele und einen Ausblick zur Sicherung der Qualität im Journalismus.

Zur Website des Buchs
E-Book bestellen bei Springer VS

8.8.18

Nur kurze Zeit: E-Books zum Journalismus günstiger

Bei Springer VS gibt es eine befristete Sonderaktion: Über die Website können ausgewählte Titel der Reihe Journalistische Praxis als E-Book zum Preis von 9,99 Euro heruntergeladen werden. Das betrifft die Titel Radio-Journalismus, Interviews führen und Nachrichten - klassisch und multimedial.
Mehr dazu bei www.journalistische-praxis.de

4.7.18

Neues Handbuch: VR-Journalismus

Wie VR-Journalismus funktionieren kann, über welches technische und fachliche Handwerk Journalisten verfügen sollten, erläutert dieses neue Praxisbuch. VR-Journalisten geben Einblick in ihre Arbeit, Checklisten und Beispiele veranschaulichen die Umsetzung von VR-Stories.

Virtuelle Realität (VR) ermöglicht das immersive Erleben einer Geschichte. Journalisten können ihre Nutzer mit diesem neuen Medium an Orte bringen, zu denen sie keinen Zugang haben. Sie können sie in das Leben anderer Menschen hineinversetzen, in andere Zeiten und Rollen schlüpfen lassen. „Erleben und Präsenz”, das sogenannte Storyliving, intensivieren die Aufnahme und Verarbeitung des journalistischen Inhalts für die Nutzer. Für Journalisten verändert es Erzählweisen und Produktionsabläufe. Es eröffnet ihnen ein neues Verhältnis zu dem Nutzer.

Das neue Lehrbuch ist in der Reihe Journalistische Praxis, gegründet von Walther von La Roche, herausgegeben von Gabriele Hooffacker erschienen. Beim Verlag kann man es gedruckt sowie als E-Book bestellen.

9.3.18

Interview: Lässt sich Objektivität im Journalismus herstellen?

Was bedeutet die im Journalismus viel beschworene Objektivität? Dazu hat Mario Müller-Dofel, Autor des Lehrbuchs "Interviews führen", den Kommunikationswissenschaftler Armin Scholl interviewt. Der Podcast ist der erste einer Serie von fünf Audiobeiträgen auf Alles über Interviews, die sich mit journalistischen Qualitätskriterien befassen.

Die ersten drei Folgen thematisieren die von Journalisten immer wieder geäußerten Ansprüche an ihre Arbeit und – zum Vergleich – die gelebte Realität. Im vierten Teil geht es darum, wie Missverständnisse in Interviews zustande kommen. Der fünfte Teil handelt vom wohl heißesten Streitthema zwischen Interviewern und ihren Gesprächspartnern, der Autorisierung von Interviews. Gesprächspartner sind

Und ist die von Medienkonsumenten viel kritisierte Subjektivität wirklich das Gegenteil? Für Prof. Dr. Armin Scholl sind Objektivität und Subjektivität „zwei Seiten einer Medaille“. Er ergänzt: „Wie Objektivität und Subjektivität ausbalanciert sein sollten, richtet sich nach dem Zweck des Journalismus“.

Die Äußerung von BILD-Chef Julian Reichelt, wonach man objektiv sein könne, ohne neutral zu sein, sieht Armin Scholl kritisch. Im Podcast erklärt er, warum. Hilal Sezgin hatte in der Wochenzeitung DIE ZEIT geschrieben, Objektivität sei „nicht nur unmöglich, sondern auch unsinnig.“ Da ist Scholl geteilter Meinung. Schließlich besprechen er und Mario Müller-Dofel die Trennung von Nachricht und Kommentar – und was diese beiden Darstellungsformen mit Objektivität und Subjektivität zu tun haben.

Und glaubt er, dass Journalisten überwiegend objektiv berichten? Die Antwort darauf gibt es im Podcast.